Am Dienstag, dem 20. März 2012 wird Stephan Ehmke, Kiel, in einem Vortrag des Heimatverbandes Eutin die Entwicklung des Gebietes nördlich Flensburgs und der Insel Alsen vorstellen, wobei der Vortrag zugleich eine Einführung zu der für dem 13. Mai 2012 geplanten Exkursion nach Nordschleswig ist.
Seit der frühen Neuzeit befand sich das Gebiet nördlich der Flensburger Förde und die Insel Alsen mit der zentralen Stadt Sonderburg im Besitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg, die sich bis ins 19. Jahrhundert in zahlreiche Nebenlinien mit beachtlichem Grundbesitz in Schleswig-Holstein und Dänemark teilten. Dabei entstanden in Broager und Alsen verschiedene Herrschaften, deren fürstliche Herren ihre sichtbaren Zeichen durch den Bau repräsentativer Schlösser (Sonderburg, Gravenstein, Augustenburg und Nordburg) bis in unsere Zeit setzten. Nach dem Ende der Herrschaft der letzten selbstständigen Territorialfürsten im 19. Jahrhundert gelangte die Region noch einmal während des deutsch-dänischen Krieges 1864 in den Blickpunkt der Geschichte: Durch den am 18. April 1864 stattfindenden „Sturm auf die Düppeler Schanzen“, eines der bedeutendsten Festungswerke im Norden Europas.
Stephan Ehmke wird in Wort und Bild herausragende Orte, Personen und Ereignisse dieser historischen Landschaft im Kontext der Geschichte der Herzogtümer Schleswig und Holstein sowie Orte, die im Rahmen der Exkursion am 13. Mai besucht werden, vorstellen.
Der öffentliche Vortrag findet im Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.
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